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Es ist ein Urteil mit Signalwirkung: Das Verwaltungsgericht Halle hat die Entlassung von Lucian Michaelis endgültig bestätigt. Der 35-jährige Familienvater und ehemalige Gewerbeoberinspektor im Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt wurde aus dem Dienst entfernt – vor allem wegen seiner Kritik am Impfregime und seiner Teilnahme an Corona-Demonstrationen.
Besonders perfide: Obwohl das Gericht die Teilnahme an Demonstrationen (auch am umstrittenen „Fackelaufmarsch“ in Halberstadt) als rechtmäßig einstufte, wurde Michaelis letztlich wegen angeblichen Arbeitszeitbetrugs und mangelndem „Sozialverhalten“ entlassen. Vorwürfe, die seine Behörde zuvor selbst geduldet hatte.
Tiefe christliche Verwurzelung
Michaelis’ Widerstand speiste sich aus einer klaren lutherischen Haltung. Wie sein Vater, der Quedlinburger Pfarrer Martin Michaelis – bekannt für seinen mutigen Widerstand gegen die Corona-Politik und seine spätere Kandidatur auf einer AfD-Liste –, beruft sich auch der Sohn auf das Gewissen als höchste Instanz. „Allein die Gewissensentscheidung vermag Recht und Unrecht festzustellen“, so die Lehre Luthers.
Während viele Beamte schwiegen oder mitliefen, blieb Lucian Michaelis standhaft – und bezahlt nun mit seiner beruflichen Existenz.
Dieser Fall zeigt exemplarisch, wie kritische Stimmen während der Corona-Zeit systematisch aus dem Staatsdienst entfernt wurden. Wer nicht mitmachte, wurde kaltgestellt.
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