Neuerscheinung: Prof. Harald Walach "Transhumanismus. Welche Zukunft wollen wir"

Neuerscheinung: Prof. Harald Walach "Transhumanismus. Welche Zukunft wollen wir"

Prof. Harald Walach legt in seinem neuem Buch die ideologischen Wurzeln, Versprechen und Gefahren der Transhumanismus-Bewegung offen 

Basel, 19. Juni 2026 – Der renommierte Wissenschaftsphilosoph und Psychologe Prof. Dr. Harald Walach veröffentlicht mit „Transhumanismus – Welche Zukunft wollen wir?“ eine fundierte, philosophisch tiefgehende und streitbare Analyse der transhumanistischen Ideologie. Das Buch erscheint als deutsche Ausgabe und Ergänzung zum Galileo-Commission-Report und ist ab sofort im Buchhandel sowie direkt beim Verlag erhältlich.

Prof. Harald Walach zeigt auf, dass der Transhumanismus weit mehr ist als eine bloße Technik-Utopie: Er ist eine szientistische Weltanschauung mit quasi-religiösem Charakter, die den Menschen als biochemische Maschine betrachtet und ihn durch Gentechnik, Gehirn-Computer-Schnittstellen, Nanotechnologie und „Enhancement“ radikal verbessern will. Von der Aufklärung über den Szientismus bis zum heutigen Transhumanismus zeichnet Walach eine Entwicklung nach, die in einer fortschreitenden Industrialisierung und Entmenschlichung des Menschen mündet.

„Zum ersten Mal in meinem Leben sehe ich Ideologien am Werk, die wir schleunigst überdenken und überwinden müssen. Die Aufklärung hat uns in die Technisierung und in ein falsches Menschenbild gebracht, das sich über Generationen und Jahrhunderte bis zum Transhumanismus durchdekliniert hat. Wir erleben eine zunehmende Industrialisierung des Menschen.“

— Harald Walach

Prof. Walach kontrastiert zwei Wege für die Zukunft der Menschheit:

  1. Die transhumanistische Nachrüstung (Mensch als hackbare Maschine, Kontrolle, Unsterblichkeitsfantasien)
  2. Die spirituelle Renaissance (Mensch als spirituelles Wesen mit Bewusstsein, Verbundenheit und innerer Entwicklung)

Zentrale Themen des Buches:

  • Die Abschaffung des Todes als falsches religiöses Versprechen
  • Gentechnische Eingriffe am Menschen und die COVID-19-mRNA-Interventionen als Großexperiment
  • Gehirn-Computer-Schnittstellen, Cyborgs und das „Internet der Körper“
  • Die Gefahr einer technokratischen Dystopie versus einer humanen, spirituell fundierten Gesellschaft
  • Transhumanismus als postmoderne Religion und Erweiterung des Szientismus

Prof. Harald Walach plädiert für ein ganzheitliches Menschenbild, das Geist, Psyche und Körper ernst nimmt – statt den Menschen auf eine biologische Maschine zu reduzieren. Er ruft zu einem offenen gesellschaftlichen Diskurs auf: Welche Zukunft wollen wir wirklich?

 

Warum dieses Buch wichtig ist

Der Transhumanismus ist keine Randerscheinung mehr. Er ist zur stillen Leitideologie großer Teile der Wissenschafts-, Technologie- und Medienelite geworden. Walach analysiert ihn nicht als bloße technische Entwicklung, sondern als postmoderne Religion – mit eigenem Heilsversprechen, eigener Schöpfungsgeschichte und dem zentralen Glaubenssatz: Der Mensch ist verbesserbar, der Tod überwindbar, und Wissenschaft ist die neue Erlösung.

In acht klar strukturierten Kapiteln geht Walach das Thema systematisch an:

  • Die theoretischen Grundlagen: Szientismus als Glaubenssystem und Transhumanismus als Hoffnung auf „zukünftige Herrlichkeit“
  • Das Enhancement-Programm (pharmakologisch, gentechnisch, technisch)
  • Konkrete Beispiele: Viagra als „erste transhumanistische Intervention“, Antidepressiva, Ritalin, die Transgender-Thematik und die mod-RNA-Interventionen während der COVID-Phase als „großen transhumanistischen Sündenfall“
  • Die Grenzen der Gentechnik und die Naivität des maschinellen Menschenbildes
  • Die Abschaffung des Todes – und warum sie weder realistisch noch wünschenswert wäre
  • Gehirn-Computer-Schnittstellen und Cyborg-Visionen
  • Eigene empirische Daten: Wie stark transhumanistisches Denken bereits in der deutschen Bevölkerung verankert ist (20–48 % Zustimmung zu zentralen Aussagen)

Walach schreibt klar, evidenzbasiert und mit der notwendigen Schärfe. Er zeigt, dass hinter vielen „Fortschritts“-Versprechen ein veraltetes mechanistisches Menschenbild steht, das die immense Komplexität biologischer Systeme und des Epigenoms ignoriert.

 

Über den Autor

Prof. Dr. Harald Walach ist Wissenschaftsphilosoph, Psychologe und einer der profiliertesten kritischen Denker im deutschsprachigen Raum. Er war lange Jahre Professor für Forschungsmethodik und hat maßgeblich am Galileo-Commission-Report mitgewirkt.

Über discorso.

discorso. ist eine unabhängige Verlagsgenossenschaft mit Sitz in Basel, die sich mutigen, dissidenten und gesellschaftlich relevanten Stimmen verschrieben hat – jenseits des Mainstreams.

 

Buchdetails: Transhumanismus – Welche Zukunft wollen wir?

ISBN: 978-3-9997-0006-9

Hardcover, ca. 300 Seiten

Preis: 29,80 € (D) 

 

Bestellbar direkt beim Verlag:

https://discorso.ch

 


Für Rezensionsexemplare, Interviews und Rückfragen:

info@discorso.ch

www.discorso.ch