Aaron Kheriaty

Aaron Kheriaty, geboren am 25. Oktober 1976, ist ein amerikanischer Psychiater, Bioethiker und Autor. Er studierte Philosophie und pre-medicine an der University of Notre Dame, Indiana, absolvierte sein Medizinstudium an der Georgetown University in Washington DC und die Facharztausbildung in Psychiatrie an der University of California, Irvine (UCI).

Viele Jahre war er Professor für Psychiatrie an der UCI School of Medicine und Leiter des Medical Ethics Program am UCI Health, wo er auch der Ethikkommission vorstand. Zeitweise leitete er zudem den Ethikausschuss des California Department of State Hospitals.

Während der COVID-19-Krise stellte er sich öffentlich gegen den Impfzwang der University of California und verklagte seinen Arbeitgeber. Daraufhin wurde er von der Universität entlassen.

Später war er einer Kläger in der erfolgreichen Free-Speech-Klage der Bundesstaaten Missouri und Louisiana gegen die Biden-Administration (Missouri v. Biden).

Heute ist Aaron Kheriaty Fellow und Direktor des Programms Bioethics, Technology, and Human Flourishing am Ethics and Public Policy Center in Washington DC. Er berät zudem Institute, wie das Brownstone Institute und das Zephyr Institute.

Kheriaty hat fünf Bücher verfasst, darunter 2022 das hier in deutscher Übersetzung vorliegende The New Abnormal – The Rise of the Biomedical Security State und 2025 Making the Cut: How to Heal Modern Medicine (2025). Seine Artikel erscheinen u. a. im Wall Street Journal, der Washington Post, First Things und The New Atlantis. Er schreibt und spricht vor allem zu Bioethik, öffentlicher Gesundheit, Bürgerrechten und den ethischen Grenzen der modernen Medizin.

Zum Buch "Aaron Kheriaty: Der medizinische Faschismus. Aus der Coronakrise in den Überwachungsstaat"